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Tarife & Preise

Günstigster

Personal

18,99 $ /Monat

  • 200 Seiten/Monat (gemeinsam)
  • 0,10 $ pro Zusatzseite

Business

39,99 $ /Monat

  • 500 Seiten/Monat (gemeinsam)
  • 0,07 $ pro Zusatzseite

Stärken

  • Business-Tarif mit HIPAA BAA und 5 Nutzern
  • HITRUST-Zertifizierung — in diesem Markt selten
  • Ausgereifte Apps und echter 24/7-Support
  • Versand in 51+ Länder im Business-Tarif

Schwächen

  • Höchster Preis pro Seite unter den großen Anbietern
  • Kein ausgewiesener Jahresrabatt auf aktuelle Tarife
  • Voller API-Zugang nur mit Corporate-Vertrag

Funktionen

HIPAA-Konformität Enthalten
Fax-API Enthalten
Mobile App Enthalten
Desktop-App Enthalten
E-Signatur Enthalten
Gebührenfreie Nummern Enthalten
Internationales Faxen Enthalten
Testphase Keine
Nummern verfügbar in US, CA, GB, DE, FR, AU, AT, BE +40 weitere
Plattformen Web · Android · Windows
Support 24/7-Live-Support · Telefon · E-Mail

Sicherheit & Compliance

  • HITRUST-zertifiziert
  • TLS-Verschlüsselung
  • HIPAA BAA (Business/Corporate)

Typische Einsatzszenarien

  • Etablierte Unternehmen
  • Regulierte Branchen
  • Internationaler Versand in 200+ Länder

Der ausführliche eFax-Test

Wenn jemand in Deutschland genau einen Online-Faxdienst beim Namen kennt, dann meist diesen. eFax verkauft seit Ende der Neunzigerjahre Faxnummern über das Internet, und zwei Jahrzehnte Werbung haben der Marke einen Bekanntheitsgrad verschafft, den kein Wettbewerber auch nur annähernd erreicht. Genau darin liegt die ganze Geschichte dieses Dienstes — im Guten wie im Weniger-Guten. Sie kaufen einen ausgereiften, hochzertifizierten, tatsächlich rund um die Uhr betreuten Dienst, und Sie zahlen dafür den Preis des Platzhirschs.

Die Kurzfassung: eFax ist die sichere, teure Wahl. Der Business-Tarif liefert einen unterschriebenen HIPAA-BAA ohne Vertriebsgespräch, die Infrastruktur trägt eine HITRUST-Zertifizierung, die im Consumer-Faxmarkt fast niemand sonst vorweisen kann, und der Versand reicht in mehr Länder, als die meisten Konkurrenten überhaupt aufzählen. Rechnet man aber streng pro Seite, zahlen Sie hier mehr als bei praktisch jedem anderen Anbieter, den wir beobachten. Ob sich dieser Handel lohnt, hängt davon ab, was Ihnen Marke, Compliance-Papierkram und Telefon-Support wert sind.

Für deutsche Leser ist zusätzlich eine Frage entscheidend, die US-Tests gern übergehen: eFax vergibt tatsächlich deutsche Faxnummern — anders als viele Wettbewerber, die bei USA und Kanada haltmachen. Dieser Test ordnet ein, was das für Kanzleien, Steuerberater, Praxen und Behörden bedeutet, und wo der Dienst beim Datenschutz eine Lücke lässt, die man kennen sollte, bevor man unterschreibt. Wichtig vorab: Alle Preise rechnet eFax in US-Dollar ab.

Für wen sich eFax lohnt — und wer weitergehen sollte

Am meisten Sinn ergibt eFax für Organisationen, bei denen das Fax ein Compliance-Instrument ist und keine Bequemlichkeit. Regulierte Branchen schätzen, dass die Zertifikate echt sind und der BAA zum Standardpaket gehört statt zum Aufpreis. Sinnvoll ist der Dienst auch, wenn Sie regelmäßig grenzüberschreitend faxen: Der Business-Tarif erreicht ab Werk 51 Länder, und eine deutsche Ortsnummer lässt sich einrichten — für ein international arbeitendes Unternehmen mit deutschem Standbein eine seltene Kombination.

Weitergehen sollten Sie, wenn Ihr Faxaufkommen gelegentlich, rein national und preissensibel ist. Mit 18,99 Dollar im Monat für 200 Seiten ist der Personal-Tarif teuer für Seiten, die Sie wahrscheinlich nie ausschöpfen. Und wer eine echte Entwickler-API auf einem Selbstbedienungstarif braucht, steht vor einer verschlossenen Tür: eFax sperrt die API hinter den Corporate-Vertrag — ein Vertriebsgespräch, kein Anmeldeformular.

Das Unternehmen hinter der Marke

eFax ist ein Produkt von Consensus Cloud Solutions, einem börsennotierten Unternehmen, das aus dem alten j2-Global-/Ziff-Davis-Faxgeschäft hervorgegangen ist. Consensus zählt gemessen am Volumen zu den größten digitalen Faxbetreibern der Welt — das Unternehmen nennt mehr als 25 Millionen Kunden und eine Infrastruktur mit Servern in rund 100 Ländern. Daneben laufen Schwesterprodukte wie jSign für elektronische Signaturen und eCFax, ein auf US-Behörden zugeschnittenes, FedRAMP-autorisiertes Angebot.

Diese Größe hat praktische Folgen. Ein Anbieter dieser Dimension verschwindet nicht über Nacht und wird Ihnen nicht unter den Füßen wegverkauft — ein durchaus reales Argument bei einem Dienst, der jahrelang Ihre archivierten Dokumente hält. Und Consensus hat die Mittel, Zertifizierungen zu pflegen, die teuer zu erwerben und zu halten sind. Die Kehrseite ist die übliche Marktführer-Steuer: Preise, die ein Anbieter setzt, der weiß, dass die meisten Käufer nicht vergleichen, und ein Produkt, das über die Jahre viel Fläche angesammelt hat, ohne dabei immer modern zu wirken.

Preise im Detail

eFax hat sein Angebot auf etwas erfreulich Übersichtliches eingedampft. Es gibt zwei Selbstbedienungstarife, Personal und Business, dazu einen individuell verhandelten Corporate-Tarif für größere Installationen.

Der Personal-Tarif für 18,99 Dollar im Monat bietet 200 Seiten pro Monat, gemeinsam für Senden und Empfangen, in die USA und nach Kanada. Jede Zusatzseite kostet 10 Cent — einer der happigeren Sätze im Markt. Enthalten sind eine Nutzerlizenz und eine Faxnummer. eFax rabattiert häufig den ersten Monat, der Preis an der Kasse kann also für einen Abrechnungszyklus niedriger liegen, bevor er auf den Normaltarif springt.

Der Business-Tarif für 39,99 Dollar im Monat ist der Grund, aus dem eFax für die meisten Käufer überhaupt existiert. Er hebt das Kontingent auf 500 Seiten monatlich und lässt Sie — der entscheidende Punkt — in 51 Länder senden statt nur nach Nordamerika. Die Zusatzseite sinkt auf 7 Cent. Fünf Nutzerlizenzen sind enthalten, weitere Plätze kosten rund 10 Dollar pro Monat, eine Zusatznummer etwa 5 Dollar. Am wichtigsten: Ein HIPAA-BAA ist ohne Aufpreis enthalten. Das ist tatsächlich ungewöhnlich — viele Wettbewerber heben ihren BAA für den Spitzentarif oder ein individuelles Angebot auf.

Der Corporate-Tarif wird individuell bepreist. Hier legt eFax den vollen API-Zugang ab, HITRUST-Infrastruktur als vertragliche Zusage, SSO, ein Admin-Portal, feste Ansprechpartner und volumenbasierte Seitenpreise. Zahlen gibt es nur im Gespräch mit dem Vertrieb.

TarifMonatlichInkl. SeitenZusatzseiteHinweis
Personal18,99 $200 (USA & Kanada)10 Cent1 Nutzer, 1 Nummer; erster Monat oft rabattiert
Business39,99 $500 (51 Länder)7 Cent5 Nutzer, HIPAA-BAA inklusive; +10 $/Nutzer, +5 $/Zusatznummer
CorporateindividuellindividuellverhandeltVoller API-Zugang, HITRUST, SSO, fester Ansprechpartner

Ein Wort zur Jahreszahlung: eFax verweist zwar auf eine jährliche Option, die beim Business-Tarif „bis zu 17 %” sparen soll, veröffentlicht aber keinen sauberen Monatspreis für die Jahresabrechnung, wie es die meisten Wettbewerber tun. Die Ersparnis ist promotional und schwankt. Für die Planung sollten Sie die Monatspreise oben als Ihren realen Preis behandeln. Das ist ein spürbarer Unterschied etwa zu Fax.Plus, dessen Jahrespreise transparent ausgewiesen sind und faktisch drei Freimonate einrechnen.

Was es real kostet

Hier wird der Aufpreis des Platzhirschs greifbar. Ein typisches kleines Büro, das 300 bis 400 Seiten im Monat sendet und empfängt, landet direkt im Business-Tarif bei 39,99 Dollar. Dasselbe Volumen kostet bei Nextiva vFax rund 13,95 Dollar für 1.000 Seiten. Die Zusatzseiten verschärfen das Bild: Ein voller Monat, der einen Personal-Nutzer 100 Seiten über sein Kontingent treibt, kostet bei 10 Cent pro Seite 10 Dollar zusätzlich — dort, wo Nextiva 3 Cent berechnet. Rechnen Sie Ihr Volumen zuerst durch unseren Faxkosten-Rechner; der Abstand zwischen eFax und den Preisführern ist nicht subtil, und er wiederholt sich jeden Monat. eFax ist den Aufpreis wert, wenn Sie Compliance und Reichweite kaufen — und ein schlechter Deal, wenn Sie bloß Seiten kaufen.

Funktionen im Detail

Zieht man das Marketing ab, ist der Funktionsumfang von eFax breit, wenn auch nicht immer topaktuell. Die Bausteine, die ihr Geld verdienen:

E-Mail-zu-Fax und Ein-Klick-Versand. Der klassische Ablauf — Dokument an eine E-Mail hängen, an eine Faxnummer adressieren, absenden — funktioniert wie erwartet, und eFax legt für Menschen, die in ihrem Postfach leben, das Ein-Klick-Faxen aus Outlook und Gmail obendrauf. Eingehende Faxe kommen als PDF per E-Mail an.

Großdateien teilen. eFax lässt Sie Dateien bis 3 GB an bis zu 20 Empfänger versenden — weniger eine Faxfunktion als eine angeflanschte Dokumentenübertragung, aber nützlich, wenn Sie regelmäßig überdimensionierte Dateien jenseits der Anhang-Grenzen bewegen.

Elektronische Signaturen. Über die jSign-Integration erledigt eFax das elektronische Signieren, sodass Sie einen Vertrag finalisieren und faxen können, ohne die Plattform zu verlassen. Heute Standard, aber ordentlich umgesetzt.

eFax Clarity und Dokumentenverarbeitung. Neuere, KI-gestützte Funktionen extrahieren und ordnen Informationen aus eingehenden Faxen. Für ein Team in Gesundheitswesen oder Verwaltung, das in Papier ertrinkt, ist intelligentes Routing samt Datenextraktion die Art Funktion, die echte Arbeit spart — sie entfaltet ihren Wert allerdings vor allem auf der Enterprise-Seite.

Speicherung und Archivierung. Faxe bleiben in der Cloud mit konfigurierbaren Aufbewahrungsfristen; höhere Stufen werben mit praktisch unbegrenztem Speicher. Für Branchen, die Unterlagen jahrelang vorhalten müssen, ist das kein Nebenaspekt.

Faxe senden und empfangen

Der Alltag läuft so, wie man es von einem Dienst dieses Alters und dieser Größe erwartet. Senden können Sie aus dem Web-Portal, der Mobil-App, per E-Mail-zu-Fax oder über einen Drucker-Treiber am Desktop, der jedes druckbare Dokument über den Druckdialog Ihres Betriebssystems zum Fax macht — ein feiner Zug fürs Faxen aus alter Branchensoftware. Deckblätter sind eingebaut, E-Mail-Benachrichtigungen bestätigen den Versand und Empfang.

Eingehende Faxe landen als PDF in Ihrem Postfach, eine Kopie bleibt im Konto. Im Business-Tarif verteilen Sie über zusätzliche Nutzer und Nummern eingehende Faxe im Team. Nichts davon ist neu, aber es ist vollständig und arbeitet so, wie es jemand erwartet, der seit zwanzig Jahren Faxsoftware nutzt.

Apps und Plattformen

eFax deckt die volle Breite ab: eine Web-App, eine Android-App sowie ein Desktop-Werkzeug zum Drucken-als-Fax. Dieser Desktop-Haken verdient Erwähnung, weil viele sonst fähige Wettbewerber — SRFax unter ihnen — reine Web-Dienste sind. Drucken-als-Fax zählt spürbar, wenn Ihre Dokumente aus Desktop-Programmen stammen, die sich nicht sauber exportieren lassen.

Die Android-App lässt Sie vom Handy aus scannen, senden und verwalten; sie ist ausgereift und funktional. Klassenbeste würde ich sie nicht nennen — dieser Titel gehört anderen Anbietern, deren Apps sich nach 2026 anfühlen statt danach angepasst. Eine eigene iOS-App gibt es allerdings nicht: Auf iPhone und iPad bleibt nur die Web-App oder E-Mail-zu-Fax. eFax erledigt die Aufgabe auf Web, Android und Desktop reibungslos. Falls Sie grundsätzlich prüfen, wie Faxen ohne Gerät heute abläuft, hilft unser Ratgeber Fax ohne Faxgerät.

API und Integrationen

Das ist die schärfste Einschränkung im Selbstbedienungsangebot: Auf den Tarifen Personal und Business gibt es keine Entwickler-API. Der volle API-Zugang lebt ausschließlich im Corporate-Tarif, programmatisches Faxen erfordert also ein Vertriebsgespräch und einen Vertrag. eFax Corporate bietet durchaus ernsthafte Enterprise-Technik — Anbindungen an EHR-Systeme, Salesforce und AWS sowie die Admin-Steuerung, die große Installationen brauchen. Aber ein kleiner Entwickler, der einfach Faxe aus dem eigenen Code abfeuern will, kann keine Karte zücken und loslegen.

Wenn eine Selbstbedienungs-API Pflicht ist, schaltet Documo seine API bereits im Business-Tarif frei, und auch andere Anbieter legen eine offen, ohne dass ein Enterprise-Vertrag nötig wäre. Für diese Aufgabe ist eFax das falsche Werkzeug, sofern Sie nicht ohnehin auf eine Unternehmensvereinbarung zusteuern.

Sicherheit, Verschlüsselung, DSGVO und HIPAA

Das ist eFax’ stärkstes Blatt, und hier lohnt Präzision, weil Käufer bei Compliance anderswo gern in die Irre geführt werden.

eFax verschlüsselt die Übertragung mit TLS und setzt auf 256-Bit-AES. Wichtiger noch: Der Dienst trägt eine HITRUST-CSF-Zertifizierung — ein strenges, aufs Gesundheitswesen ausgerichtetes Sicherheitsrahmenwerk, das kaum ein Consumer-Faxdienst überhaupt anstrebt. Dazu kommen Verweise auf SOC 2 sowie die Unterstützung von PCI-DSS-, GLBA- und FERPA-Pflichten und die erwähnte FedRAMP-Autorisierung beim behördenorientierten eCFax. Das ist eine tiefere Compliance-Bank als bei fast jedem Wettbewerber dieser Preisklasse.

Zu HIPAA konkret: Der unterschriebene BAA ist im Business-Tarif für 39,99 Dollar enthalten, ohne Aufschlag und ohne Vertriebsanruf. Das ist der Baustein, auf den es rechtlich ankommt — ein Dienst kann sich den ganzen Tag „HIPAA-konform” nennen, ohne unterschriebenen BAA sind Sie nicht abgesichert.

Für deutsche Käufer ist die Einordnung allerdings entscheidend, und sie fällt nüchtern aus: HIPAA, HITRUST und FedRAMP sind US-Rahmenwerke. Für Sie zählt die DSGVO, und dazu hält sich eFax in seinen Standardunterlagen bedeckt. Es gibt keine ausgewiesene ISO-27001-Zertifizierung wie bei manchem Wettbewerber und keine klar dokumentierte EU-Datenhaltung im Selbstbedienungsangebot — Consensus ist ein US-Konzern mit US-zentrierter Infrastruktur, ein Datentransfer in die USA ist also einzuplanen. Wer besonders sensible Daten verarbeitet — eine Arztpraxis mit Patientenakten, eine Kanzlei mit Mandantengeheimnissen —, sollte vor Vertragsschluss ausdrücklich einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO und die Auskunft zum Serverstandort verlangen. Die deutsche Faxnummer ist da; die datenschutzrechtliche Absicherung nach europäischem Recht müssen Sie aktiv einfordern.

Dateiformate, Bedienung und Support

eFax verarbeitet die üblichen Faxformate — PDFs, Word- und andere Office-Dateien, Bilder —, während das Großdatei-Teilen für Nicht-Fax-Übertragungen bis 3 GB reicht. Die eigentliche Faxübertragung bleibt am Empfangsende an das Faxprotokoll gebunden, bildlastige oder lange Dokumente fressen also mehr Kontingent; das ist überall so, nur macht es die höhere Zusatzseite hier teurer.

Der Dienst ist zugänglich — zwei Jahrzehnte geglätteter Einstieg merkt man, und die Wege E-Mail-zu-Fax und Drucken-als-Fax sind so reibungsarm, wie Faxen wird. Das Web-Portal ist funktional und umfassend statt entzückend und trägt das visuelle Gewicht eines Produkts, an das man zwanzig Jahre lang angebaut hat. Ein Hinweis, den man kennen sollte: eFax hat die Kündigung historisch eher zur Telefonangelegenheit gemacht als zum Selbstbedienungsklick, und der rabattierte erste Monat rollt danach auf den vollen Satz. Lesen Sie die Bedingungen bei der Anmeldung.

Der Support ist eine echte Stärke. eFax bietet rund um die Uhr Live-Hilfe per Telefon, dazu E-Mail und ein Online-Hilfecenter. Support zu jeder Tages- und Nachtzeit ist in dieser Kategorie nicht selbstverständlich — viele günstigere Anbieter beschränken sich auf E-Mail und Hilfecenter. Für ein Unternehmen, das sich keine tote Faxleitung um zwei Uhr nachts leisten kann, ist die Erreichbarkeit eines Menschen Teil dessen, was der Aufpreis kauft.

Zuverlässigkeit und Eignung

Kontrollierte Zustelltests habe ich nicht gefahren, also erfinde ich keine Zahlen. Was die dokumentierte Infrastruktur zeigt, ist echte Größe — Consensus nennt Milliarden versendeter Faxe und Server in rund 100 Ländern —, und genau diese Redundanz will man hinter einem Dienst wissen, bei dem eine fehlgeschlagene Übertragung eine verpasste Frist oder eine verzögerte Patientenakte bedeuten kann. Die HITRUST- und SOC-2-Aufstellung deutet auf operative Disziplin bei Verfügbarkeit und Vorfallbehandlung. Auf dem Papier ist das eine der verlässlicheren Optionen der Kategorie.

Für die deutsche Praxis heißt das konkret: Kanzleien und Steuerberater, die das Fax als beweissicheres Kommunikationsmittel behandeln, finden hier eine belastbare Archivierung und eine solide Reichweite — die DSGVO-Klärung vorausgesetzt. Arztpraxen und Krankenhäuser, in Deutschland weiterhin fleißige Faxnutzer, profitieren von der Zuverlässigkeit, sollten die HIPAA-Zertifikate aber als das lesen, was sie sind: US-Nachweise, nicht der europäische Datenschutzstandard. Behörden und Kammern, die eine deutsche Nummer und einen langlebigen Anbieter verlangen, bekommen beides — wobei eCFax mit seinem FedRAMP-Fokus auf US-Behörden zielt, nicht auf deutsche. Für das gelegentlich faxende Kleinunternehmen ist eFax schlicht überdimensioniert und zu teuer; die grundlegende Frage, was Online-Fax kosten darf, beantwortet unser Ratgeber Was kostet Online-Fax?.

Alternativen und Vergleich

Drei Gegenüberstellungen decken die meisten Entscheidungen ab.

Gegen Nextiva vFax: Wenn Ihr Faxen national bleibt und Sie auf den Seitenpreis achten, ist das kein enges Rennen — Nextiva liefert rund die doppelte Seitenzahl zu einem Drittel des Preises, mit 3-Cent-Zusatzseiten. eFax wählen Sie nur, wenn Compliance-Zertifikate oder internationale Reichweite die Rechnung überwiegen. Für eine deutsche Nummer scheidet Nextiva ohnehin aus, dort gibt es nur USA und Kanada.

Gegen SRFax: Für budgetbewusstes HIPAA-Faxen unterbietet SRFax eFax deutlich und bündelt trotzdem BAA und PGP-verschlüsselte Speicherung. eFax gewinnt bei Marke, HITRUST, Apps und 24/7-Support; SRFax gewinnt beim Preis. Beide vergeben allerdings keine deutschen Nummern.

Gegen Fax.Plus: Hier wird es für deutsche Leser interessant. Fax.Plus vergibt ebenfalls deutsche Ortsnummern, ist ISO-27001- und SOC-2-zertifiziert, weist DSGVO-Unterlagen aus und hat transparente Jahrespreise. Wer eine deutsche Nummer mit klarer europäischer Datenschutzeinordnung sucht, findet dort das rundere Paket — eFax kontert mit der bekannteren Marke, HITRUST und dem noch längeren Track Record. Stellen Sie die Kandidaten auf unserer Vergleichsseite nebeneinander und prüfen Sie alle Tarife auf der Preisübersicht, bevor Sie unterschreiben.

Fazit

eFax ist der Platzhirsch und verhält sich auch so. Der Aufpreis ist real und wiederholt sich jeden Monat — Seite für Seite zahlen Sie hier mehr als bei fast jedem Wettbewerber, den wir abdecken. Es gibt keinen sauberen Jahresrabatt, der den Schlag abfedert, und die interessantesten Entwicklerfunktionen sind hinter einem Corporate-Vertrag verriegelt, den man nicht online kaufen kann.

Was Sie dafür bekommen, ist kein Marketing-Schaum. Die HITRUST-Zertifizierung ist echt und in diesem Markt selten. Der HIPAA-BAA im 39,99-Dollar-Business-Tarif ist ohne Vertriebsgespräch enthalten. Die internationale Reichweite ist breit, Web-App, Android-App und Desktop-Druckertreiber decken die wichtigsten Plattformen ab, und der 24/7-Support ist die Art, die man wirklich will, wenn etwas klemmt. Und für deutsche Nutzer entscheidend: eFax vergibt eine deutsche Faxnummer, was viele US-Dienste nicht können.

Der ehrliche Vorbehalt für Deutschland bleibt der Datenschutz. Die Zertifikate sind amerikanisch, die DSGVO-Absicherung müssen Sie aktiv einfordern, und einen US-Datentransfer sollten Sie einplanen. Für ein Krankenhaus, eine Kanzlei oder ein etabliertes Unternehmen, das Faxen als Compliance-Infrastruktur behandelt und den Klärungsaufwand nicht scheut, ist der Aufpreis verteidigbar — Sie zahlen für Gewissheit, Langlebigkeit und einen Anbieter, den es in zehn Jahren noch gibt. Für alle anderen — den Gelegenheitsnutzer, das nationale Kleinbüro, den Entwickler, den Sparfuchs — liefern die Preisführer mehr Seiten, niedrigere Zusatzkosten und oft die klarere Datenschutzeinordnung, zu einem Bruchteil der Rechnung. eFax verdient seinen Ruf. Es lässt ihn Sie nur auch bezahlen.

Häufige Fragen zu eFax

Warum ist eFax teurer als die Konkurrenz?

Man bezahlt die Marke, Nummern in über 200 Ländern, HITRUST-zertifizierte Infrastruktur und 24/7-Support mit. Wer darauf verzichten kann, bekommt bei Nextiva vFax oder MetroFax deutlich mehr Seiten für weniger als die Hälfte.

Ist eFax HIPAA-konform?

Ja, im Business-Tarif (39,99 Dollar/Monat) ist ein BAA enthalten — ohne Vertriebsgespräch. Größere Organisationen verhandeln über eFax Corporate individuelle Konditionen.

Gibt es eFax mit deutscher Nummer?

Ja, eFax vergibt auch deutsche Faxnummern. Preislich liegt der Dienst allerdings deutlich über spezialisierten Alternativen wie Fax.Plus.

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